Entspannung
Willkommen zum Thema Entspannung
Nervosität, Gereiztheit, Verspannungen und körperliche Unausgeglichenheit sind in unserer heutigen Zeit häufig zu beobachten. Der Wunsch einen Weg zur Entspannung und inneren Gelassenheit zu finden bekommt immer größere Bedeutung. Stress tauchte erst 1950 als Begriff in der Biologie auf. Stress ist die Belastung für Lebewesen durch Lärm, Schmerz, Frustration, Existenzangst und Hetze. Vor 1950 wurde das englische Wort „Stress“ ursprünglich bei der Materialprüfung für Anspannung und Verzerrung verwendet.
Die Methoden der Psychohygiene (Entspannungstraining) ermöglichen die alltäglichen Stressbelastungen im Beruf, Straßenverkehr, der Partnerschaft etc. abzubauen. Regelmäßiges Entspannungstraining wirkt stressabschirmend, regenerativ sowie kompensatorisch gegenüber körperlichen und geistigen Belastungen, Erregungen und negativen Emotionen.
Entspannung ist mehr als nur Psychohygiene, der enge Zusammenhang zwischen Körper und Geist wird im regelmäßigen Training deutlich.
„Mens sana in corpore sano“ (Ein gesunder Geist lebt in einem gesunden Körper)
Die Skelettmuskulatur kann nicht entspannt sein, wenn der Mensch psychisch belastet ist, ebenso auch andersherum. So können Entspannungstechniken im Psychischen und im Physischen ansetzen, d.h. sie können mehr körperlich aktiv oder mehr psychisch orientiert sein. Zentrales Ziel von Entspannungsübungen ist das Lösen von Spannungszuständen und die Herstellung eines angenehmen körperlichen und geistigen Gefühls der Ruhe und Entspannung.
Eine leicht zu erlernende Technik ist die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen. Verschiedene Atemtechniken und oder die Körperwahrnehmung nach Weinzmann sind ebenfalls Methoden, die leicht umzusetzen sind. Werden Sie Kapitän, der ruhige Pol, der seine Mannschaft stets zusammen hält, erreichen Sie Ihre Ziele stressfrei und mit innerer Gelassenheit. Buddhisten sind wahre Meister der Gelassenheit. Gelassenheit ist die Fähigkeit, im Hier und Jetzt zu leben, Loslassen-Können, Zulassen-Können.
Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass 40% der Sorgen, die uns betrüben nie eintreten. 30% der Sorgen betreffen die Vergangenheit, können somit nicht geändert werden. 12% der Sorgen betreffen die Gesundheit, und die können wir sehr wohl beeinflussen. 10% der Sorgen sind nebensächlich, geringfügig oder unwesentlich. Also bleiben nur 8% an echten Sorgen übrig. Wenn wir uns diese Zahl immer mal wieder in Erinnerung rufen, wird Energie frei um die echten „Probleme“,wobei ich stattdessen das Wort „Herausforderung“ bevorzuge, zu meistern.
Als optimale Ergänzung für Zwischendurch bieten sich Massagen (Igelball) zur Durchblutung der Muskulatur oder ein simples Kopfmassagegerät (Stimulatrix) an.
Ebenso finden Taiji (Schattenboxen) und Qigong (Die Kunst des Atmens) immer größer werdende Interessengruppen.