Ernährung

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Ohne Energie (Nahrungsmittel) kann der Körper keine Arbeit leisten. Die Energiegewinnung aus Lebensmitteln ist die Grundlage aller Stoffwechselvorgänge. Der Nährstoff- und Energiebedarf ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Ein Bauarbeiter verbraucht während der Arbeit mehr Energie als ein Büroangestellter. Im Schlaf wird weniger Energie verbraucht als bei der Arbeit. Hauptnahrungsmittel sind: Kohlenhydrate, sie haben eine ausgesprochen große Bedeutung in unserer Ernährung. Sie liefern Energie für Bewegung, das heißt sie sind das Benzin für unseren Körper. Kohlenhydrate liefern somit auch die Energie für die Zellen.

Als Hauptnahrungsmittel hat sich in Europa 1684 die unter der Erde wachsende Knolle, die Kartoffel, etabliert. Weiterhin gilt Brot als kohlenhydratreiches Lebensmittel, insbesondere in Vollkornbrot sind viele  Ballaststoffe enthalten. Eiweiße, auch Proteine genannt, sind Aminosäuren. Der Körper benötigt Eiweiß zum Aufbau und erhalt der Zellen, letztlich bestimmen Eiweiße die Beschaffenheit von Gewebe, beispielsweise der Haarstruktur, und den gesamten Körperaufbau. Mit der Nahrung nehmen wir lebensnotwendige Eiweiße auf, im Magen werden diese in ihre Bestandteile durch Peptidasen zerlegt, sprich zu Aminosäuren denaturiert. Auf acht Aminosäuren ist der menschliche Organismus besonders angewiesen, denn sie sind essenziell, das bedeutet, dass der Körper sie nicht selbst herstellen kann. Eiweiß hat eine große Anzahl von Aufgaben in unserem Körper.

Ein erwachsener Mensch benötigt etwa 1 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht am Tag. Es dient zum Aufbau und zum Erhalt der Körperzellen, auch zur Heilung von Wunden und Krankheiten. Fette, es ist unbestritten - wir essen zuviel Fett! Unser Fettverzehr liegt durchschnittlich bei 134 Gramm pro Tag, das sind 64 Gramm zuviel. Verstecktes Fett, z.B. in Wurst und Schokolade, führt dazu, das der Anteil an Fett, doppelt so hoch ist, wie er sein sollte. Jedoch sind auch Fette Lebensnotwendig! Linolsaeure (Omega 6 = Turbo für das Herz) ist essentiell, das heißt der Körper kann diese Fettsäure nicht synthetisieren und muss somit über die Nahrung dem Organismus zugeführt werden.

Die Zusammensetzung in unserem Nahrungsfett  hat einen großen Einfluss  auf den Cholesterinspiegel. Gesättigte Fettsäuren erhöhen den Cholesterinspiegel, einfach ungesättigte Fettsäuren erhöhen den HDL- Cholesterinspiegel und mehrfach ungesättigte FS senken den Gesamtcholesterinspiegel. Der Anteil des Gesamtenergiebedarfes sollte zu 30% aus Fetten bestehen, davon: 7,5 % der Energie aus gesättigten Fettsäuren, 7,5 % der Energie aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren und 15 % der Energie aus einfach ungesättigten Fettsäuren.